Besuch beim Psychologen – So wars…

Veröffentlicht in Arbeiten, Besondere Erlebnisse, Die Schule, Mein Leben mit Tags , , , , , , am 19/03/2009 von Andy Anonym

psychologeDa ich in der Firma und in der Gewerbeschule mal immer wieder unentschuldigt gefehlt habe, durfe ich in unserer Firma bei der Personalverantwortlichen antanzen, und es ergab sich daraus ein längeres gespräch.
Wir sprachen vor allem über meine private Situation, da in der Firma alle sehr zufrieden mit mir sind und auch die Noten in der Schule alle ganz ok sind. Da ich mit meiner Freundin zusammen wohne und mit meinen Eltern so gut wie keinen Kontakt habe, und auch zum Rest der Familie nur sehr wenig, bleiben mir eigentlich nur noch meine Freundin und meine Freunden für ein gutes soziales Umfeld, aber…
Da ich eigentlich fast nichts mehr mit meinen Freunden unternehme, weil meine Freundin so eifersüchtig ist, und mich mit ihr nur noch streite, fehlt mir im Leben irgendwie der „Halt“. So das Fazit mit dem Gespräch mit der Personalverantwortlichen. Sie legte mir darauf nahe, mal mit einer Psychologin zu reden, und da die Firma die ganze Kosten übernimmt, und ich das während der Arbeitszeit mache kann, dachte ich mir „wieso nicht, vielleicht fühl ich mich ja danach wirklich besser und habe wieder etwas mehr Motivation um morgens aus dem Bett zu kommen.
Das ganze war letzten Freitag, und gestern (Mittwoch) hatte ich bereits den Termin bei Frau H., der Psychologin. Um halb 9 hatte ich den Termin und im Viertel nach 8 stand ich schon vor der Tür und rauchte noch eine Kippe. „Was mich da wohl erwartet?“, fragte ich mich. Irgendwie war ich sehr nervös und hatte vielleicht auch ein bisschen angst vor der Sitauation die gleich auf mich zu kommt. Mit einer fremden Person in einem Raum und unangenehmen Fragen ausgesetzt sein, die man ja alle wahrheitsgemäss beantworten sollte, weil sonst der Besuch überhaupt nichts bringt, und mann gerade so gut zu Hause hätte bleiben können. Kippe fertig geraucht und auf die Strasse geschmissen und die Türklingel gedrückt. Warten. Ein Summtön ertönt und ich drücke gegen die Tür. Eine etwas ältere, gepflegt aussehende Dame sitz hinter dem Empfangstresen sagt „Guten Morgen“ und sieht mich erwartungsvoll an. „Guten Morgen, ich habe einen Termin um halb 8.“ Bevor sie etwas darauf antworten konnte kam auch schon eine Dame aus einem der Zimmer, kam auf mich zu und begrüsst mich mit „Sie müssen Herr Anonym sein, schön das sie da sind.“ Das hörte sich für mich so an, dass es nicht selbstverständlich war, dass auch alle wirklich dort auftauchen, welche einen Termin gemacht haben. Nachdem sie mir einen Kaffee angeboten hatte, den ich danken annahm, gingen wir in ein kleines Zimmer, setzten uns an einen kleines Tisch und sie legt einen Schreibblock und einen Kugelschreiben vor sich hin.
„Jetzt gehts los“, dachte ich mir. Das Gespräch begann mit Smalltalk. „Haben sie den Weg gut gefunden?“ „Ich muss doch das Haus finden und nicht den Weg“, dachte ich mir, aber egal. Nachdem der 3-Minütige Smalltalk verbei war, fragte sie mich, warum ich hier sei. Ich schluckte und antwortete „Ja, das ist eine gute frage. Ich denke das liegt an meinen Absenzen in Firma und Schule.“ „Und warum fehlen sie dann so oft?“ „hmm… ich fühle mich am morgen oft nicht gut.“…..
Das Frage-Antwort-Spiel ging die nächsten 50 Minuten so weiter, sie fragte mich über mein ganzes Umfeld aus, Familie, Freunde, Freundin, Freizeit, Tagesablauf, Arbeit,… Irgendwie hat es mir gut getan, mit einer völlig neutralen Person über all diese dinge zu reden, doch leider hatten wir viel zu wenig Zeit und ich hätte am liebsten noch den ganzen Morgen mir ihr über mein Leben geredet, aber es war genug geredet für die nächsten 2 Wochen und jetzt sollten taten folgen, damit es mir wieder besser geht. Ich sollte etwas für meinen Ausgleich tun, und meine sozialen Kontakte Pflegen. 2mal pro woche Joggen gehen und einmal in der Woche Männerabend. Da gegen kann meine Freundin ja nichts haben, ich habe sozusagen den Männerabend vom Arzt verschrieben bekommen. Ja, ich weiss das Psychologen keine Ärzte sind, aber ich hab manchmal das Gefühl, dass sie es gerne wären. Und mal sehen ob ich mich zum Joggen anspornen kann, wenn ich heute abend von der Arbeit komme, im moment ist ja zum Glück das wetter ok, aber es soll ja auch wieder kälter werden, und ich denke, dann wird es ganz schön hart werden mich zu motivieren.
Aber ich frage mich wirklich, ob es mir Hilft wieder etwas mehr Spass und Freu(n)de im Leben zu haben, wenn ich einmal pro woche mit meinen Freunden Bier trinke, und 2 mal joggen gehe.

Ich werde euch sicherlich darüber berichten, ob es was gebracht hat oder nicht. Für Fragen oder anregungen schreibt doch einfach ein komentar, auch über Kritik und Lob zu meinen Texten würde ich mich freuen.

Danke fürs Lesen.
A. Anonym

Gute Freunde – hat sie meine Freundin vertrieben?

Veröffentlicht in Mein Leben, Meine Freunde, Meine Freundin mit Tags , , , , , , , , , , am 29/01/2009 von Andy Anonym

freundeNoch vor 3-4 Jahren hatte ich das Gefühl, das ich viele gute Freunde habe, mittlerweile wurde ich von Gegenteil überzeugt.
Wir waren ca. 10 Jungs die alles zusammen erledigten, wir fuhren zusammen an Fussballspiele, wir machten zusammen das Nachleben unsicher, es kam sogar vor, dass wir die Frauen „teilten“ (darauf möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen). Doch was ist aus dieser engen Freundschaft geworden?
Heute trifft man sich vereinzelt zufällig auf oder Strasse oder im Supermarkt, wechselt 2-3 Sätze, und das wars dann auch schon. Falls mal ein Problem ansteht und man jemand zum Reden braucht, hat gerade niemand Zeit, man ist entweder extrem beschäftigt oder muss gerade irgendwo hin, oder hat hat irgend eine andere Ausrede. Warum ist mir von meinen 9 Freunden, ich dachte sie würde für mich durchs Feuer gehen, nur noch 1er geblieben? Warum sind sie nicht mehr für mich da, wenn ich ein Problem habe? wenn ich nicht alleine in die Stammkneipe etwas trinken gehen will?
Ich frage mich auch manchmal, ob ich für Sie da wäre, wenn sie sich mal bei mir melden würden? Ehrlich gesagt würde ich ihnen wahrscheinlich auch eine Ausrede servieren. Ich weiss das meine Freunden so lange irgendwelche fragen stellen würde, bis ich lieber zu Hause bei ihr bleibe, damit sie damit aufhört. Liegt es an ihrer Eiversucht, dass ich meine Freunde so wenig sehe? Rufen mich meine Freunde nicht mehr an, weil sie wissen, was für Eiversuchtsszenen meine Freunden abliefern wird, falls sie mich fragen, ob ich etwas mit ihnen unternehme? Kann es wirklich sein, dass ich mich zwischen Freunden und Freundin entscheiden muss? Ich liebe meine Freundin über alles, aber ist es das wert, dass ich dafür meine Freunde verliere/verloren habe?
Bin ich selbst daran schuld, weil ich den Weg des geringsten Wiederstands gehe, wenn ich lieber zu Hause bleibe, um einer Eiversuchtsszene zu entgehen, damit der Haussegen nicht schiefhängt?

Ich fühle mich deswegen wirklich im Dillema, weil ich weder meine Freundin verlieren möchte, noch ganz den Kontakt zu meinen Jungs.
Früher haben wir immer gesagt: „Scheiss auf Frauen, die kommen und gehen, doch deine Freunde werden bleiben.“ Toller Spruch, irgendwie ist im moment genau das gegenteil der Fall. Ich würde eigentlich gerne mit meinen „Freunden“ über diese ganze Situation sprechen, aber, ich weiss nicht ob es absicht ist, sie gehen mir irgendwie immer aus dem Weg. Wir verpassen uns immer. Wenn ich in die Stammkneipe komme, sind sie entweder schon wieder gegangen, oder sie kommen erst, wenn ich schon wieder weg bin. Wenn ich sie auf der Strasse treffe, sind sie immer in eile und müssen gleich wieder weg. Wenn ich mit ihnen etwas abmachen will, wissen sie meist noch nicht genau, wenn sie zeit haben, oder wie lange sie noch arbeiten müssen.

Muss ich mich zwischen meinen Freunden und meiner Freundin entscheiden?

Danke fürs Lesen
A. Anonym

Sex – Warum nicht!?

Veröffentlicht in Die Liebe, Mein Leben, Meine Freundin mit Tags , , , , , , am 29/01/2009 von Andy Anonym

akt_01Ich bin nun über 2 Jahre mit meiner Freunden zusammen und es gibt mitlerweile einige probleme in unserer Beziehung. Auf eines davon möchte ich mal genauer eingehen, ich denke ihr wisst schon welches.

Bevor unsere Beziehung so richtig zu stande kam, hatten wir nur Sex miteinander, am anfang unserer beziehung hatten wir oft sex, aber es wurde immer wie weniger, so das letzte Jahr hatten wir noch 2-3 mal im Monat, und seit etwa 3 Monaten gar nicht mehr.
Trotz sehr intensiven Gesprächen mit meiner Freunden, konnte ich bis heute nicht herausfinden, wo genau das Problem liegt. Aber ihre Ausreden kenne ich mittlerweile. Ich weiss nicht so genau wie das bei Frauen ist, aber wenn ein Mann Lust hat, dann interessiert ihn in diesem Moment eigentlich nichts anderes, wenn meine Freundin Lust hat (und sie sagt mir sogar, das sie eigentlich lust hätte, aber darauf folgt immer eines der folgenden Argumente:
-sie oder ich ist nicht frisch geduscht
-ihre Beine sind nicht rassiert
-ich bin im Gesicht nicht rassiert
-jemand von uns hat die Zähne nicht geputz
-das Bett quietscht
-Sex muss zuerst im Bett funktionieren bevor wirs wo anders tun können (s. oben)
-es ist gerade nicht die richtige Zeit
-sie ist müde
-ich hab es nicht verdient

Also ich weiss nicht genau was ich davon halten soll, früher hatten wir auch sex ohne das wir beide frisch geduscht waren. Mein altes Bett hat sogar noch viel fürchterlicher gequietscht als das neue.
Was erwartet sie von mir? Ich habe schon versucht all diese Punkte zu beseitigen, die in meiner macht stehen, und dann gibt es einfach etwas, was an ihr nicht in ordnung ist. Ich habe mir echt schon stunden- und tagelang den kopf darüber zerbrochen was in ihr vorgeht, aber ich kann es einfach nicht nachvollziehen.
Was noch dazu kommt, ist das sie es schlimm findet, das wir so wenig/keinen Sex haben. Ich konnte mich irgendwie mitlerweile damit abfinden (ich weiss, das ist traurig), aber anscheinend scheinnt es sie wirklich zu stören. Aber was soll ich tun? Es liegt ja wohl nicht an mir, sondern an ihr, und ich weiss nicht, wie ich ihr die lust darauf zurück geben sollte.
Ich habs auch schon ganz romantisch versucht, ein nachtessen bei Kerzenschein, romantische Musik, Champagner, den Weg ins Schlafzimmer mit Kerzen dekoriert, das Bett voller Rosenblätter,… hat aber auch nichts gebracht.
Irgendwie hab ich mich mittlerweile damit abgefunden, und verschwende meine Zeit und meine Kräfte nicht mit weiteren versuchen. Aber genau das wird mir nun vergeworfen, wenn wir wieder mal das Thema Sex haben. Ich weiss echt nicht was ich da tun soll.

Aber wer interessiert schon Sex, wenn man noch andere Probleme hat. Vielleicht hilft mir ja Dr. Sommer. :)

Danke fürs Lesen
A. Anonym

Schreiben wirkt befreiend – Bloggen als Therapie fürs Leben

Veröffentlicht in Besondere Erlebnisse, Mein Leben mit Tags , , , , , , am 29/01/2009 von Andy Anonym

schreibenIch kanns kaum glauben, ich wollte eigentlich in meinem Blog über Sachen des Alltags schreiben, die normaler weise eher unter verschluss gehalten werden, weil sie für die meisten Menschen un angenehm sind. Und über unangenehme Sachen spricht Mann und Frau ja nicht. So machen es auf jedenfall die meisten der Leute, musste ich leider feststellen.
Mein Kopf war voll mit Ideen, die ich los werden wollte, und Ereignissen und Personen, die mich beschäftigen. Doch schon nach meinem ersten Blogeintrag (das ist mein zweiter :) ) fühlte ich mich irgendwie befreit und viele der Gespenster, die in meinem Kopf herum spuckten, waren plötzlich viel leiser geworden.
Ich kann es mir nicht genau erklären, aber ich fühle mich irgendwie befreit. Ich hätte wirklich nicht gedacht, das schreiben so befreiend sein könnte. Eigentlich habe ich schon gewusst, dass Schreiben helfen könnte gewissen Erlebnisse zu verarbeiten, aber anscheinend kannte ich bis jetzt das Gefühl von „befreit sein“ nicht. Es ist irgendwie komisch, wenn plötzlich all diese dinge in deinem Kopf in den Hintergrund geraten, wenn du dich plötzlich frei von Probleme fühlst. Und das obwohl ich im Moment mehr als genug Probleme habe, dass könnt ihr mir Glauben.

Auf jedenfall werde ich weiter bloggen, egal ob das jemals jemand lesen wird oder nicht, wenn ich mich schon nach einem Blogg befreit fühle, dann ist Bloggen meine Therapie fürs Leben.

Danke fürs Lesen
A. Anonym

22 Jahre alt und viel zu erzählen

Veröffentlicht in Mein Leben mit Tags , , , , , , , , , am 29/01/2009 von Andy Anonym

lies meinen BlogDa bin also, in der Welt der Blogger. Noch vor wenigen Wochen hätte ich mir nie Träumen lassen, das ich einmal zu denen gehöre, die über ihre Erfahrungen, ihren Ärger, ihre Freuden, ihre Wut, ihr Glück, im Internet schreiben, und dies dann auch noch von beliebig vielen Leuten lesen lassen. Da stellt sich doch die Frage ob überhaupt jemand den Weg auf meinen Blog finden wird? Wie gross ist die Chance das über Google oder eine andere Suchmaschiene jemand auf meine Seite gelangt? Ich werde wohl nie jemandem die URL meines Blogs erzählen, weil sonst wär mein Titel ja gänzlich unpassend gewählt.

Was ich mit diesem Blog überhaupt will? Ich möchte diesen Blog dazu benützen über mein Leben zu erzählen, meine Ansichten zu vertreten und vielleicht auch ein bisschen dazu, das alles zu verarbeiten was ich in meinem jungen Leben schon so alles erleben durfe oder musste.
Ich werde hier regelmässig, oder auch unregelmässig über Dinge wie meine Kindheit, die bestimmt nicht die einfachste war, mein Liebesleben, was wohl einiges zu schreiben geben wird, meine schulisches und beruflichen Erfahrungen, welche sicherlich vor allem für junge Erwachsene mit ähnlichen Problemen interessant sein könnten, die Beziehung zu meiner Freunden, darüber gibt es so einiges zu erzählen, usw.

Ist ja irgendwie gar nicht so schwer so ein Blogeintrag zu schreiben, doch ich frag mich immernoch ob das überhaupt jemals wer lesen wird. Fals sich tatsächlich mal jemand auf meine Seite verirren sollte, würde ich mich sehr über einen Komentar zu meinem Blogg freuen.
Ich denke, damit hab ich es geschafft und mein Blog ist eröffnet. Viele Einträge werden in den nächsten Tagen folgen.

Danke fürs Lesen
A. Anonym